Goldrute

Die Echte Goldrute (Solidago virgaurea), auch als Europäische Goldrute bekannt, ist an ihren leuchtend gelben Blüten zu erkennen – ein Kraut mit einer langen Tradition der Anwendung.

Wofür ist Goldrute gut?

Der bekannteste Nutzen der Goldrute betrifft die Nieren und die unteren Harnwege. Goldrute kann die normale Harnausscheidung unterstützen und dazu beitragen, gesunde Harnwege zu erhalten.

Das Kraut enthält von Natur aus eine Reihe von Pflanzenstoffen, insbesondere Flavonoide, Saponine, Phenolsäuren und Tannine. Diese Bestandteile stehen weiterhin im Fokus der laufenden Forschung zu Solidago virgaurea, auch wenn sich das derzeitige Wissen über die Pflanze überwiegend auf ihre traditionelle Anwendung und nicht auf großangelegte Humanstudien stützt.

Goldrutenextrakt, Kapseln & Tee

Geerntet werden die oberirdischen Pflanzenteile, also Blüten, Blätter und Stängel, die in Zubereitungen wie Goldrutenextrakt, Kapseln und Goldrutentee verwendet werden.

Goldrutentee ist die klassische Zubereitung und wird aus den getrockneten oberirdischen Pflanzenteilen aufgegossen. Das Kraut wird außerdem als flüssiger oder trockener Goldrutenextrakt sowie in Kapselform angeboten, wobei die Pflanzenstoffe in konzentrierterer und praktischerer Form bereitgestellt werden.

Die Dosierung der Goldrute richtet sich nach der Zubereitung und deren Konzentration. Der Nutzen für die Harnausscheidung wird mit einer Aufnahme entsprechend 6–12 g getrocknetem Kraut pro Tag in Verbindung gebracht.

Nebenwirkungen & Vorsichtsmaßnahmen

Goldrute wird in der Regel gut vertragen, dennoch verdient die individuelle Empfindlichkeit Beachtung. Wer eine bekannte Überempfindlichkeit gegen Goldrute oder gegen verwandte Pflanzen aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae) hat, etwa Gänseblümchen, Traubenkraut (Ambrosia) oder Kamille, sollte sie meiden.

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